Was ist für Sie das Schönste am Maklerberuf?

Es macht viel Freude täglich mit den unterschiedlichsten Menschen zu sprechen und Problemlösungen zu erarbeiten. Zudem macht es mir viel Spaß bei unseren Gewerbekunden vor Ort zu sein und die zu versichernden Dinge persönlich zu sehen und täglich neues Wissen der unterschiedlichsten Branchen zu erhalten.

Was ist das Schwierigste?

Für mich ist es eine große Herausforderung, das Fachwissen stets aktuell zu halten. Unser Spektrum umfasst sehr viele unterschiedliche Versicherungsbereiche. Hier müssen wir das Bildungsangebot über die unterschiedlichen Vertriebswege genau auf unsere Bedürfnisse anpassen.

Gibt es eine bekannte Persönlichkeit aus der Branche, die Sie als Vorbild bezeichnen könnten?

Meine Vorbilder aus der Versicherungsbranche sind all diejenigen, die es verstanden haben, über lange Zeit Ihre Kunden ehrlich, kompetent und unabhängig zu beraten. Zudem schätze ich alle, die sich den sich wandelnden Bedingungen unserer Branche immer wieder angepasst und nicht das Handtuch geschmissen haben.

Ist es Ihnen wichtig, ein möglichst breites Kundenspektrum abzudecken?

Unser Kerngeschäft ist die Betreuung von Privatpersonen als Vollkunden, sowie aller klein- und mittelständischen Betriebe inklusive der Landwirtschaft. Somit ist unser Kundenspektrum breit gefächert, was uns auch wichtig ist. Nur ein breit aufgestelltes Büro kann auch in Krisenzeiten gut überleben. Ich finde es immer schwierig, in Nischen zu gehen, denn sollte diese Nische wirtschaftlich oder durch andere nicht planbare Einflüsse geschwächt werden, wirkt sich das 1:1 auf das Maklerbüro aus. Zudem wäre es schlecht, wenn Konkurrenz in die Nische drängt. Wir vermeiden auch extrem große Einzelkunden, die einen zusätzlichen Personalaufwand und somit mehr Risiko bedeuten.

Was sind ihre wichtigsten beruflichen Ziele?

Ich möchte mein Büro bis zum Rentenbeginn weiter ausbauen – vielleicht kann es ein Erbe für meinen Sohn werden. Zudem möchte ich mit meinem Betrieb in Ismaning für alle Versicherungsangelegenheiten der „Platzhirsch“ werden. Aber am wichtigsten ist mir, dass ich und meine Kollegen Spaß an der Arbeit haben. Dann ergibt sich der Rest oft von selbst.

Was hat Ihnen die Teilnahme am Jungmakler Award unabhängig von einer Platzierung gebracht?

Allein die Plattform zum Austausch mit Kollegen bundesweit finde ich wahnsinnig wertvoll. Es ist sehr spannend, die unterschiedlichen Geschäftsmodelle kennenzulernen. Ich hoffe, dass man auch künftig Treffen vereinbaren kann, um sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Zudem ist es für mich sehr wertvoll zu wissen, dass die Jury meinen Betrieb und somit mein Geschäftsmodell so gut findet. Auch die persönlichen Gespräche mit den Vorständen der Versicherungskonzernen hat mich für die Zukunft unheimlich gestärkt.

Titelbild: © bbg