Die Bewerbung zum JungmaklerAward 2018 geht in die heiße Phase. Bis zum 30. Juni haben Jungunternehmer noch die Chance, sich für die Initiative zu bewerben. Versicherungsmaklerin Kim Hahn hat sich 2016 beworben. Wir haben mit ihr über ihre Motivation und Erfahrungen gesprochen.

Redaktion: Frau Hahn, warum haben Sie sich für den Jungmakler-Award beworben? Was war Ihre Motivation?

Kim Hahn: Ein Unterstützer des Awards sprach mich an, ob ich nicht Lust hätte mit zu machen. Bis dato hatte ich davon noch nie etwas gehört. Daraufhin habe ich mich schlau gemacht und sah die Stärke dieses Awards. Das hat mich neugierig gemacht.

Redaktion: Mit welchem Konzept haben Sie die Jury überzeugt?

Kim Hahn: Ich führe eine kleine Firma in der Eifel. Alleine die Tatsache, dass ich Versicherungsmaklerin bin, war schon mein Alleinstellungsmerkmal. Wir sind ein Mehrgenerationen-Unternehmen, mein ehemaliger Chef Rüdiger Forsbeck und ich haben 2015 die Rollen getauscht. Ich wurde Chef, er mein Angestellter. Unsere Kunden schätzen die unterschiedlichen Altersstrukturen und nutzen diese auch. Das macht unsere Kunden zufriedener und sie bleiben uns treu. Dies bestätigt auch unsere Kündigungsquote (unter einem Prozent). Unser Neugeschäft akquirieren wir ausschließlich über Empfehlungen, die Abschlussquote liegt bei 95 Prozent. Wir fokussieren uns auf die ganzheitliche Beratung unter dem Motto: „Von Mensch zu Mensch, von Jeans zu Jeans“.

Redaktion: Würden Sie uns Ihre Erfahrungen aus den Castings einmal schildern? Wie sind diese abgelaufen? Was hat Ihnen besonders gefallen?

Kim Hahn: Die Castings sind natürlich Nervenkitzel pur. Das Regiocasting hat mir besonders gut gefallen. In meinem Fall war das in Köln, und die Jury bestand vor allem aus Leuten, welche im Vertrieb unterwegs sind. Herr Ritter nimmt bei allen Castings die Betreuung der Kandidaten in die Hand. Er ist die Ruhe selbst. Nach der Vorstellung des Unternehmens erfolgt eine kleine Fragerunde. Die Jury ist sehr kompetent und die Fragen werden gut verständlich gestellt. Das Bundescasting fand für mich bei der ERGO in Düsseldorf statt. Einen Abend zuvor durften wir in der Vorstandsetage mit den Juroren zu Abend essen. Es war mir eine Ehre, vor so hochkarätigen Vorständen zu stehen und mein Unternehmen vorzustellen. Der Ablauf ist der gleiche wie beim Regiocasting auch. Es ist eine tolle Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte.

Vielen Dank, Frau Hahn, für das Gespräch.

Titelbild: © Kim Hahn