Miriam Pöllath erreichte 2018 das Finale das JungmaklerAwards. Ihre positiven Erfahrungen aus dem Wettbewerb sowie das neugewonnene Netzwerk nutzte die Jungmaklerin, um sich in der Branche mit ihrem eigenen Business zu etablieren. Als Antragsnanny berät sie speziell eine weibliche Zielgruppe und Familien. Im Interview verrät sie, ob sie erneut am JungmaklerAward teilnehmen würde und welchen Rat sie zukünftigen Bewerbern mit auf den Weg gibt. Wir haben mit Miriam darüber gesprochen.

Redaktion: Miriam, 2018 warst Du eine Finalistin des JungmaklerAwards. Was konntest Du für Dich aus dieser Erfahrung mitnehmen?

Miriam Pöllath: Es war eine tolle Erfahrung, aus der ich tatsächlich viel für mich mitnehmen konnte. Ich fand Antworten auf die Fragen: Wo stehe ich? Wie kommt das an? Wie machen es die anderen? Und wie wirke ich auf Fachleute? Das hat mir bei meiner Positionierung sehr weitergeholfen. Auch der Austausch mit anderen Jungmaklern war sehr inspirierend. Mit den Jurymitgliedern gab es ebenfalls sehr konstruktive Gespräche.

Redaktion: Was hat diese Erfahrung für Deine Positionierung im Markt bewirkt?

Miriam Pöllath: Ich konnte mich durch die Erfahrungen weiterbilden und mir viele neue Produkte sowie hilfreiche Dienstleistungen näher anschauen. Seither ist mein Unternehmen stark gewachsen. Ich habe mittlerweile einen guten Kundenstamm aufgebaut. Seit Ende 2018 leite ich gleichzeitig eine Beratungsstelle der Vereinigten Lohnsteuerhilfe e. V. Die Position ergänzt sich wunderbar mit der Finanzdienstleistung.

Redaktion: Hast Du noch Kontakt zu ehemaligen Mitstreitern? Oder gibt es noch eine Zusammenarbeit?

Miriam Pöllath: Ja, ich stehe noch mit einigen in Kontakt und regelmäßigem Austausch. Eine direkte Zusammenarbeit gibt es zwar nicht, aber hier und da ergänzen wir uns oder tauschen uns fachlich aus.

Redaktion: Du hast –  wie erwähnt – Dein eigenes Unternehmen, die Antragsnanny. Wie unterstützt Du die Kunden? Und was macht Dich da so besonders?

Miriam Pöllath: Als Antragsnanny berate ich beispielsweise Schwangere zum Thema Elterngeld und helfe dabei, mehr aus ihrer Elternzeit rauszuholen. Parallel kann ich im Rahmen meiner Lohnsteuerhilfe (basierend auf der rechtlichen Beratungsbefugnis) den Familien auch die Einkommensteuererklärung durchführen. Das ergänzt sich wunderbar mit der Tätigkeit als Versicherungsmaklerin. Von dem umfänglichen Beratungskonzept profitieren meine Kunden in jeder Hinsicht und wissen das auch zu schätzen. Das gibt mir ein Alleinstellungsmerkmal.

Redaktion: Würdest Du nochmal am JungmaklerAward teilnehmen? Und wenn JA – Warum?

Miriam Pöllath: Ja, ich würde tatsächlich noch einmal teilnehmen, da es eine sehr spannende Erfahrung war. Die Coachings, an denen man als Finalist teilnehmen kann, sind es allein schon wert. Steffen Ritter ist eine Koryphäe in vielerlei Bereichen wie zum Beispiel Coaching oder Prozessoptimierung. Da ich allerdings aktuell, als dreifache Mutter und meinem Business, die Zeit nicht habe, ist es mir dieses Jahr leider nicht möglich erneut teilzunehmen. Aber wer weiß was nächstes Jahr ist…

Redaktion: Was würdest Du den aktuellen Bewerbern des JungmaklerAwards als Rat mit auf den Weg geben?

Miriam Pöllath: Habt den Mut und das Selbstbewusstsein mitzumachen. Als ich mich beworben habe, stand ich ganz am Anfang meiner Karriere und konnte noch gar nicht so viel Berufserfahrung mitbringen. Aber genau das hat mich angespornt. Man muss nicht schon Profi sein, es heißt ja auch „JungmaklerAward“. Der Lerneffekt ist groß und der Erfahrungsaustausch mit anderen aus der Branche kann gewinnbringend für jeden einzelnen sein. Jeder Teilnehmer wird für sich etwas mitnehmen!

Wer mehr zu unserer Antrags-Nanny erfahren möchte schaut hier rein!

Vielen lieben Dank Miriam für das Gespräch, bis bald und vielleicht machst Du ja nochmal mit ..

Titelbild: ©Miriam Pöllath